• t.r.

Love yourself - Es wird langsam Zeit, sich selbst zu lieben

Eine positive Liebe zu sich selbst beginnt damit, zu begreifen, dass an einem selbst nichts falsch ist, dass man liebenswert ist, so wie man ist. Jeder hat seine kleinen Macken, aber es gibt auch immer Menschen, die uns mit genau diesen Macken lieben.



Selbstliebe wird von vielen Menschen nach wie vor als etwas Negatives empfunden: Egoistische Narzissten, die sich maßlos überschätzen und in deren Welt sich alles ausschließlich um sie selbst dreht. In Zeiten von Social Media, Bloggern, Likes und Selfies scheint diese negative Interpretation durchaus berechtigt und Narzissmus weit verbreitet.


Eine gesunde Selbstliebe hat damit aber nichts zu tun. „Selbstsucht und Selbstliebe sind weit davon entfernt identisch zu sein, in Wahrheit sind sie Gegensätze“, heißt es in einem 1939 verfassten Aufsatz zu „Selbstsucht und Selbstliebe“ von Erich Fromm. Narzissmus und Selbstsucht entstehen für Fromm aus einer mangelnden Fähigkeit zur Selbstliebe. Der Psychoanalytiker ist der Meinung, dass Selbst- und Nächstenliebe miteinander korrespondieren und die Liebe zu sich selbst hat daher eine besondere Bedeutung, auch im Umgang miteinander. Die eigenen Schwächen akzeptieren, sein Inneres umarmen und mit sich selbst im Reinen sein – so steht es auch in zahlreichen Ratgebern.


Ist es also eigentlich ganz einfach, in sich selbst verliebt zu sein? Nicht ganz, wie wir mehr oder weniger aus eigener Erfahrung wissen. Besonders Frauen neigen häufig dazu, mit sich selbst besonders kritisch zu sein, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und sich so Manches nicht zuzutrauen. Frauen, die sich selbst beschreiben, nennen oft eine ganze Reihe von negativen Eigenschaften, ihre Vorzüge belieben meist verborgen. Entweder, weil sie sich ihrer gar nicht bewusst sind oder lieber nicht darüber sprechen, man lobt sich schließlich nicht selbst!


Seien wir ehrlich, Menschen, die uns am meisten beeindrucken, sind nicht die mit der perfekten Traumfigur oder dem makellosen Gesicht.


Wirklich faszinierend ist die Ausstrahlung und kommt von innerer Stärke und der eigenen Akzeptanz. Ständiges Vergleichen mit scheinbar schöneren, und erfolgreicheren Menschen macht unglücklich - richtig happy ist der, der mit sich selbst im Reinen ist.


Negative Gedanken ziehen Misserfolge nach sich, deshalb sollten wir über uns und unsere Taten einfach mehr positiv denken. Niemand ist fehlerlos und es wird auch von niemandem erwartet, es zu sein. Urteilen Sie nicht so streng und verzeihen Sie sich kleine Unzulänglichkeiten. Positives Denken überträgt sich auch auf die Ausstrahlung und wirkt gegenüber anderen ausgeglichen und sympathisch.


Die Frisur sitzt heute besonders gut, eine schwierige Aufgabe wurde gelöst oder der selbstgebackenen Kuchen ist ausgesprochen gelungen? Dann machen wir uns doch einfach mal selbst ein Kompliment dafür! Das hebt die Stimmung und stärkt die Sicht auf die eigenen Fähigkeiten.


Auch das Überwinden von Ängsten stärkt unser Selbstwertgefühl. Hinterher sind wir besonders stolz auf uns und sehen, dass wir viel mehr können, als wir uns manchmal zutrauen. Dieses positive Gefühl steht uns förmlich ins Gesicht geschrieben.


Wer sich selbst liebt, geht auch achtsamer mit seiner Gesundheit und Schönheit um. Sich selbst verwöhnen, mit gesundem Essen, guter Kosmetik und kleinen Beauty-Auszeiten macht einfach glücklich. Ganz nach dem Motto „Des Guten zu viel ist wundervoll“.


„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder herunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich es „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist wahre Selbstliebe.“

Charlie Chaplin


Wenn wir wütend auf jemanden sind oder uns ungerecht behandelt fühlen, sollten wir uns nicht zurückhalten. Dem Ärger Luft machen hilft ungemein, immer schlucken macht auf Dauer krank und ist nicht hilfreich für das eigenen Ego. Ständig gegenüber anderen rechtfertigen? Warum? Wir sollten vielmehr für uns selbst und unsere Ziele einstehen.


Manchmal stehen wir unserer Selbstliebe

auch selbst im Weg, weil wir nicht das Leben leben, das uns wirklich entspricht. Festgefahren in einem ungeliebten Beruf oder in einer Beziehung, aus der die Luft schon lange raus ist.


Die Unterstützung von Freunden hilft, dass wir uns stark und geliebt zu fühlen, man muss nicht immer alles allein schaffen. Einmal wöchentlich Zeit für sich selbst, Freunde und Familie einzuplanen, entspannt von ganz allein, denn mit ihnen fühlen wir uns wohl und sicher.


Sind wir besonders frustriert aber etwas zu verändern ist unbequem und schient schier unmöglich? Wir sollten gut überlegen, was wir wirklich wollen und dann heißt es: Anpacken!


Am Ende ist Nichts befreiender und macht so glücklich,

wie etwas geschafft zu haben, was zunächst unerreichbar schien.

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